Gute Gründe für die Jonglierpädagogik

Robert Köhler mit Diabolo, Foto: Privat

Jonglierpädagogik® fördert die Konzentrationsfähigkeit

Beim Jonglieren wird die Konzentrationsfähigkeit enorm geschult.
Das geschieht anfangs durch die gedankliche Vorstellung der zu erlernenden Jonglierübungen.

Hierbei werden komplizierte Bewegungsabläufe in kleine überschaubare Handlungen „übersetzt“. Diese leichter verständlichen Teilstücke werden in ein Bild in der eigenen Vorstellungskraft zusammenfügt.
Damit beginnt ein Prozess der Umsetzung in praktisches Lernen, welches auch in vielen anderen Lernbereichen sehr hilfreich ist.

Jonglierpädagogik® fördert das Selbstwertgefühl

Anfangs äußerst skeptische Einstellungen, wie „das lerne ich nie“ oder „das ist viel zu schwer für mich“ werden auf überraschende Weise in praktische Erfahrungen, wie „dass ich das lerne, hätte ich nicht gedacht“ oder das ist ja doch ganz einfach“ umgewandelt.

Damit werden positive Erfolgserlebnisse real erlebt, die neue Lebensenergie freisetzt und weiter genutzt werden kann. Die Freude am Erfolg führt zur Motivation mehr lernen zu wollen und dafür auch bereitwillig Einsatz zu zeigen.

Wer jonglieren gelernt hat, der zieht aus dem Erfolgsgefühl positive Selbsterfahrung und Selbstvertrauen.

Jonglierpädagogik® fördert die Wahrnehmung

Die sensormotorischen Fertigkeiten werden beim Jonglieren verbessert. Das gilt besonders für die Augen und Hände. Im Umgang mit Bällen oder anderen Jongliermaterialien wird das taktile Empfinden eingeübt. Die Auge-Hand-Koordination gelingt durch schnelleres Fokussieren und erweitertes Sehen der Augen besser und es werden Körperreflexe und Körperbalance trainiert.

Jonglierpädagogik® fördert die Körperkoordination

Mit den ersten Jonglierübungen wird der gesamte Körper und Kreislauf auf natürliche Weise angeregt. Das Rhythmusgefühl wird optimiert und mit angemessener Muskeltätigkeit und Bewegung kombiniert. Die gleichzeitige Einbindung beider Gehirnhälften als auch die umgekehrte Anregung bestimmter Gehirnregionen kann für positive Effekte beim Lernen genutzt werden.

Jonglierpädagogik® fördert positive Interaktion

Beim Einsatz in Gruppen wird auf mehrere Möglichkeiten der Einübung der Kommunikation und auf Einhaltung besprochener Regeln geachtet. Zudem wird ein angenehmes Miteinander, Rücksichtnahme und die gegenseitige Unterstützung angestrebt. Selbst etwas tolles lernen undanderen etwas schönes beizubringen entwickelt ein Gemeinsamkeitsgefühl. So können freundschaftliche Beziehungen unter den Gruppenteilnehmern entstehen.